Margaret MacDonald
Margaret MacDonald
* 05.11.1864 in Tipton
† 10.01.1933 in London
Margaret MacDonald war eine schottische Künstlerin des Jugendstils. “Glasgow Style“ während der 1890er Jahre.
Zusammen mit ihrer Schwester Frances studierte sie an der Glasgow School of Art. Sie befasste sich während ihrer künstlerischen Laufbahn mit verschiedensten Arbeitstechniken und Materialien, darunter Stickereien, Metallarbeiten, Wasserfarbe, Grafiken, Buchillustrationen und Textilien.
1900 heiratete sie den Architekten und Designer Charles Rennie Mackintosh, mit dem sie 1899 nach Liverpool gezogen war. Zuerst errichtete sie ein Studio mit ihrer Schwester, später war Margaret eines der einflussreichsten Mitglieder der Künstlergruppe The Four.
Weitere Mitglieder waren Rennie Macintosh, ihre Schwester Frances MacDonald MacNair und James Herbert MacNair. Zusammenarbeit war schon immer Schlüssel zum Erfolg, denn so erlangte sie Inspirationen, um ihre Kreativität umzusetzen.
Wie die meisten Frauen, die in der Kunstgeschichte oft nicht ausreichend gewürdigt wurden und in Büchern und Ausstellungen unterrepräsentiert waren, stand auch Margaret MacDonald immer im Schatten ihres Mannes Rennie Mackintosh. Trotzdem konnte sie zu ihrer Zeit auf eine beachtliche Anzahl an Bewunderern ihrer Werke verweisen. Auch ihr Ehemann betonte gerne, wie viel seiner Arbeit er Margaret zu verdanken hat und das er zwar Talent besitze, sie aber ein Genie war.
Es ist nicht genau bekannt, bei wie vielen Werken ihres Mannes MacDonald beteiligt war, doch die Zusammenarbeit war auf jeden Fall eng. Die meisten Ausstellungen fanden zu Beginn des 20.Jahrhunderts statt. Die Sammlung gemeinsamer Arbeiten in der Wiener Sezession im Jahre 1900 übte Einfluss auf Gustav Klimt und Josef Hoffmann aus.
WERKE
The white rose and the red rose
Dieses Gesso-Paneel hat die Künstlerin 1902 angefertigt. Bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie’s erzielte es die Rekordsumme von £1.700.000.
Menu Design for the White Cockade
Hier kann man gut die Techniken der Margaret erkennen. Sie bevorzugte lineare Muster, parallele Linien und Symbolik in ihren Bildern. Sie war außerdem beeinflusst von William Blake. Ihre dekorativen Kunstwerke dienten vor allem zur Aufwertung von Interieur, in diesem Fall des „Willow Tearoom“
Referenzen:
http://www.hatii.arts.gla.ac.uk
Schlagworte:
Jugendstil, Art Nouveau, Rennie Macintosh

